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CMS Compliance Barometer

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Ergebnisse der Studie im Überblick:

Die Digitalisierung kommt hingegen auch in den Rechtsabteilungen deutscher Unternehmen an und wird dort überwiegend als Chance wahrgenommen, die Compliance zu verbessern. Das sind die wichtigsten Ergebnisse der repräsentativen, branchenübergreifenden Studie CMS Compliance-Barometer, die von der Wirt- schaftskanzlei CMS Deutschland im Jahr 2018 zum vierten Mal erhoben wurde. Der CMS Compliance-Index, der an- gibt, wie stark Compliance in Großunternehmen imple- mentiert ist, hat sich in diesem Jahr auf einem hohen Wert von 67,1 von möglichen 100 Zählern stabil gehalten. Für die Studie wurden 177 Compliance-Verantwortliche aus großen Unternehmen mit mindestens 500 Mitarbeitern anonym und repräsentativ vom renommierten Marktfor- schungsinstitut Ipsos befragt.

Auch wenn sich der Compliance-Index auf diesem Niveau stabilisiert hat und sich Unternehmen im Bereich Com- pliance gut aufgestellt sehen, besteht großer externer Beratungsbedarf. Das ist nicht zuletzt auf gestiegene rechtliche Anforderungen zurückzuführen. Vor allem die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die seit letz- tem Mai von allen Unternehmen anzuwenden ist, gestaltet sich in der Praxis als Herausforderung. Wurde sie noch nicht oder nicht richtig umgesetzt, drohen neben Bußgeldern in Millionenhöhe auch Schadensersatzforderungen von Betroffenen. Aber auch andere Risiken dürfen nicht außer Acht gelassen werden.

Datenschutz im Fokus, Korruption wird unterschätzt
Die EU-Datenschutz-Grundverordnung und die damit verbundenen Sanktionsmöglichkeiten haben das Thema Datenschutz im Jahr 2018 besonders in den Fokus gerückt. Entsprechend sehen die Compliance-Verantwortlichen der Großunternehmen in diesem Bereich – wie schon in den Vorjahren – das vorrangige Compliance-Risiko: 35% der befragten Unternehmensvertreter nennen es an erster Stelle (Vorjahr: 22%).
Als zweit- und drittwichtigste Risiken geben die Befrag- ten Korruption (16%) sowie Haftung für Produkte und Dienstleistungen (11 %) an. Aus Sicht der Befragten ist die Bedeutung von Korruption im Vergleich zum Vorjahr deutlich rückläufig. Die Themen Kartellrecht und Geheimnisschutz spielen sogar nur eine untergeordnete Rolle. Dies ist bemerkenswert. Denn betrachtet man die Ergebnisse des aktuellen Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) von Transparency International, zeigt sich dort ein anderes Bild: Demnach nehmen aus Sicht der Unternehmensleiter Korruption und Bestechung in Wirtschaft und öffentlichen Institutionen in Deutschland zu. Die deutliche Dis- krepanz in der Risikowahrnehmung steht auch im Gegensatz zu dem tatsächlichen Risiko, das von Korruptions- oder Kartellverstößen für Unternehmen ausgehen kann. Insgesamt setzt sich der Trend der vergangenen Jahre fort, die Themen Korruption und Kartellrecht zu unterschätzen.

Nachlassende Aufmerksamkeit auf Management-Ebene
Während bei den Managern das attestierte Compliance- Bewusstsein über die Jahre leicht rückläufig ist (von 81% in 2016 auf 76 % in 2018), ist es bei den Mitarbeitern kontinuierlich gestiegen. Dies spricht auf Ebene der Mitarbeiter für eine zunehmende Sensibilisierung. Dennoch besteht weiterhin Nachholbedarf: Nur 40% der Befragten stufen das Compliance-Bewusstsein der Mitarbeiter als gut bis sehr gut ausgeprägt ein, 12% als schlecht oder sogar sehr schlecht. Damit einher geht ein deutlicher Rückgang der Entscheidungsbereitschaft der Mitarbeiter in Compliance-Fragen. Diese Entwicklung ist durchaus kritisch zu sehen. Die Ergebnisse zeigen, dass Mängel in der Compliance-Kultur und in der Compliance-Kommunikation weiterhin eine wesentliche Schwachstelle in vielen Unternehmen darstellen. Auch wenn sich das Bewusstsein im Management ebenso wie die Unterstützungsbereitschaft für Compliance-Themen noch auf einem hohen Niveau befinden, ist der kontinuierliche Rückgang alarmierend. Ein Compliance-System kann nur erfolgreich sein, wenn es im Unternehmen von allen Mitarbeitern, vor allem von der Führungsebene, unterstützt und gelebt und nicht als Geschäftsverhinderung angesehen wird.

Unternehmen setzen vermehrt auf externe Berater
Die Zahl der Unternehmen, die eine Compliance-Abteilung haben, hat sich im Verlauf seit 2015 erhöht, bleibt aber seit 2016 konstant auf einem hohen Level. Gut vier von zehn der Großunternehmen haben heute eine Abteilung, die sich ausschließlich mit Compliance befasst. 2015 waren es nicht einmal drei von zehn.
Deutlich zugenommen hat indessen die Zahl der Unternehmen, die externe Berater einbinden: Waren es in den Vorjahren jeweils rund 50%, die auf externe Unterstützung in Compliance-Fragen zurückgriffen, so stieg der Anteil 2018 auf 70 %. Ein Grund ist auch hier sicherlich der hohe Beratungsbedarf im Zusammenhang mit der Einführung der EU-Datenschutz-Grundverordnung im Mai 2018. Zudem zeigt die Erfahrung aus der Praxis, dass die Sensi- bilisierung in Compliance- und Haftungsfragen in den vergangenen Jahren stetig zugenommen hat und die Un- ternehmen ihre Compliance-Strukturen weiter ausbauen und professionalisieren; dies geschieht oftmals mit ex- terner Unterstützung.

Digitaler Wandel verändert Compliance- Anforderungen
Erstmals wurden im Rahmen des Compliance-Barometers 2018 auch die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Compliance-Arbeit erhoben: Knapp die Hälfte der Befragten gab an, die Digitalisierung als eine Chance wahrzu- nehmen, die Compliance zu verbessern. Ein Viertel sieht in ihr indessen ein zusätzliches Risiko, das es zu managen gilt. Ebenso viele Befragte sind noch unschlüssig, was die Digitalisierung für Compliance bedeutet. Der digitale Wandel verändert die Anforderungen an Compliance im Unternehmen. Durch den Einsatz neuer Technologien und digitalisierter Geschäftsmodelle entstehen Chancen und Risiken, die gesteuert werden müssen. An dieser Stelle sind auch die Compliance-Verantwortlichen gefordert. Die Unternehmen setzen zwar bereits verschiedene digitale Tools ein. Dabei greifen sie am häufigsten auf IT-gestützte Freigabeprozesse zur Sicherstellung des Vieraugenprinzips, ein digitales Richtlinienmanagement sowie einen IT-ge- stützten Abgleich mit Sanktions- und Terrorlisten zurück. Gerade im Bereich der Zuwendungen sowie bei der Inte- gritätsprüfung von Geschäftspartnern besteht jedoch starker Verbesserungsbedarf. Das Thema Digitalisierung wird auch aus der Compliance-Arbeit nicht mehr wegzudenken sein. Die Unternehmen sollten daher jetzt in die digitale Weiterentwicklung des Compliance-Management- Systems und das Know-how ihrer Compliance-Officer investieren. Dies kann die tägliche Arbeit deutlich erleichtern und auch die Wirksamkeit des Compliance- Systems stärken.
Wir sind uns sicher, Ihnen mit der vierten Auflage des CMS Compliance-Barometers hilfreiche Einblicke für Ihre Arbeit zu geben, und freuen uns auf Anregungen zur Studie ebenso wie auf Ihre ganz persönliche Sicht auf die Entwicklung der Compliance.
CMS Deutschland, Initiative Compliance & Forensic Services

Zur Studie gelangen Sie hier:  https://cms.law/de/DEU/Publication/CMS-Compliance-Barometer-2018


CMS European M&A Study 2019

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Generelles Management

Für die 11. Ausgaben der CMS European M&A Studie wurden die Daten von 458 Transaktionen ausgewertet, bei denen CMS im Jahr 2018 beratend tätig war. In diesem Jahr wurde schwerpunktmäßig untersucht, wie sich die Risikoverteilung 2018 bei M&A-Transaktionen gegenüber dem Vorjahr sowie gegenüber dem Acht-Jahres-Durchschnitt 2010 – 2017 entwickelt hat.

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Es gibt genügend qualifizierte Frauen von Monika Schulz-Strelow und Elke Benning-Rohnke

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Corporate Governance
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Seit etwas über zwei Jahren gibt es jetzt eine „Frauenquote“ für die Besetzung der Aufsichtsräte börsennotierter und voll mitbestimmter Unternehmen. Im Gespräch mit Prof. Dr. Roderich C. Thümmel erläutern Monika Schulz-Strelow und Elke Benning-Rohnke, was das Gesetz gebracht hat und welche Schlussfolgerungen sich aus den Erfahrungen ziehen lassen.

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Erster ArMiD-Round-Table für das Rheinland

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Neun ArMiD-Mitglieder aus dem Rheinland haben sich am vergangenen Montag, den 09.September 2019 in Köln zum ersten ArMiD Round-Table Rheinland zusammengefunden, initiiert und organisiert von Michael Mölleken sowie Birgit Felden, die den Vorstand von ArMiD bei dieser Veranstaltung vertreten hat.

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Digitalisierung macht noch keine digitale Transformation - Der Aufsichtsrat als strategischer Katalysator in Zeiten disruptiver Veränderungen

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Digitalisierung gibt es schon, seit es Lochkarten gibt. Die Weiterentwicklung der IT-Technologie löst zunehmend Probleme in stabilen Westschöpfungsketten, ist aber keine Antwort auf branchenfremde Anbieter im disruptiven Marktumfeld.

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Dagegen! Die Vergütungsthematik nach ARUG II wird die nächste Hauptversammlungssaison nachhaltig bestimmen

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Leider scheint der Name des „Gesetzes zur Umsetzung der zweiten Aktionärsrechterichtlinie“ (ARUG II) ziemlich verfehlt, geht es doch weit über die Rechte und Pflichten von Investoren hinaus. So erleichtert das Gesetz unter anderem auch die Identifikation von Investoren, spezifiziert die Geschäfte mit nahestehenden Gesellschaften und Personen und regelt Vergütungsfragen neu. Der Autor: Dr. Alexander Juschus, Managing Partner Governance & Values, Karlsruhe.

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AriD am 03.06.2019 – Diskussionskultur und Persönlichkeitsmerkmale als kritische Elemente erfolgreicher Aufsichtsrats- und Beiratstätigkeit

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Bei der 19. Dialogveranstaltung kam wieder einmal die Debattierfreude der Teilnehmer zum Vorschein. Zum wiederholten Male war die Veranstaltung mit über 80 Teilnehmern ausgebucht. Die Thematik, die eher „soft factors“ der Gremienarbeit adressierte, traf offenbar einen Nerv der Professionals.

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ArMiD Mitgliederversammlung mit starker Beteiligung - Prof. Birgit Felden zum Mitglied des Vorstands gewählt; Hans-Peter Kohlhammer wechselt vom Vorstand in den Beirat

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Am 03.06.2019 fand die Mitgliederversammlung von ArmiD, Aufsichtsräte im Mittelstand in Deutschland e.V. statt. Mit über 50 Mitgliedern war die Versammlung gut besucht. Unter der Leitung des Vorstandsvorsitzenden Volker Potthoff wurden neben den formellen Tagesordnungspunkten auch Themen wie strategische Ziele und Kommunikation besprochen.

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BDO Expert-Talk über das ARUG II

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Am 23. Mai 2019 fand in Hamburg ein Expert-Talk zur 2. Aktionärsrechterichtlinie (ARUG II) statt. Die beiden BDO Experten Dr. Niels Henckel und Jesko Trahms gaben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern dabei Einblicke aus ihren jeweiligen Fachgebieten. 

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Zweiter Stuttgarter ArMiD-Stammtisch mit über 20 Teilnehmern

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Mit großem Erfolg hat am 20. Mai der zweite Stuttgarter ArMiD-Stammtisch stattgefunden, an dem wieder mehr als 20 ArMiD-Mitglieder und Gäste teilgenommen haben.

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Corporate Governance am Scheideweg

Corporate Governance
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Corporate Governance am Scheideweg. Gastkommentar in „Der Aufsichtsrat“ Von Volker Potthoff, Vorstandsvorsitzender von ArMiD Die Änderungsvorschläge zum Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) machen es deutlich: Die Diskussion um Best Practice von Unternehmensführung steht am Scheideweg.

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ArMiD steigert Aktivität in den Regionen – Erste ArMiD-Stammtische in München und Stuttgart ein voller Erfolg!

ArMiD

Fünfzehn ArMiD Mitglieder aus Süddeutschland haben sich am 15. Januar zum ersten Münchener ArMiD- Stammtisch, initiiert und organisiert von Herrn Dr. Herbert Wörner und Herrn Dr. Edgar Bernardi, in der Widenmayerstraße bei EAC International Consulting getroffen. Der ArMiD-Vorstand wurde vertreten durch Klaus Jaenecke und Dr. Hans-Peter Kohlhammer.

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Rege Diskussion um Kodex-Neuerungen

Kodex
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Rege Diskussion um Kodex Neuerungen von Volker Potthoff, Vorstandsvorsitzender ArMiD e.V. Eins muss man der Kommission lassen: Unter ihrem neuen Vorsitzenden Nonnenmacher wird Transparenz großgeschrieben.

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